Rückblick explore Workshop#1

Den Weg frei machen - für junge Menschen in Offenen Werkstätten. Wie das aussehen könnte, mit dieser Frage haben sich die Teilnehmer*innen des explore-Workshops am ersten Maiwochenende, 03.05. - 05.05., in Eberswalde beschäftigt.

Neben den Förderprojekten waren einige andere Aktive aus Offenen Werkstätten, die Jugendarbeit betreiben, mit am Start.

Los ging es mit einer Vorstellungsrunde: Was hat sich in den ersten vier Monaten des Jahres in den explore-Projekten getan? Einiges! Hier gibt's was zu kucken von...

Außerdem: Thomas Mehwald (Gangway e.V.) berichtete, wie sich das Multitool bei Made in Marzahn in der Arbeit mit Jugendlichen bewährt hat und Joseph Paul (FabLab Oberland e.V.) stellte die "erfindergarden Inventor Club Maker Faire Tour" vor.

In den folgenden Interviews (danke, Maik Jähne, fürs Fragen und Filmen!) erfahrt Ihr mehr über die Referent*innen, außerdem findet Ihr unten jeweils ihre Kontaktdaten und ggf. Materialien.

Dörthe Krause und Peter Eyerer (Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe e.V.) machten am Samstagvormittag den ersten Aufschlag zum Thema "Motivation bei Ehrenamtlichen - wie erreiche ich sie? Und wie kann ich speziell Jugendliche zum Mitmachen einladen?"

   
Dörthe Krause, Peter Eyerer                                        Marlen Berg, Franziska Reifenstein
Motivation (PDF)                                                             Geschlechterreflektierende Arbeit (PDF)
Nachbereitung 1 (PDF)                                                 Kommunale Zusammenarbeit (PDF)
Nachbereitung 2 (PDF)

Marlen Berg und Franziska Reifenstein von den Mädchen in Aktion aus Cottbus bestritten (mit Unterbrechung von Christoff Gäbler, siehe unten) fast den ganzen Sonntag mit ihrem 1) Vortrag zur geschlechterreflektierenden Jugendarbeit und 2) einem Workshop zur kommunalen Zusammenarbeit in der Jugendhilfeplanung.

Zu den Veranstaltungen am Samstagnachmittag gibt es keine Materialien. Man musste dabei gewesen sein. Anfangs teils mit Skepsis (ahh - Körperarbeit!) aufgenommen, waren die beiden Slots am Samstag eine Bereicherung für die Teilnehmer*innen und ein Erlebnis mit ungeahnten Impulsen - für die eigene Arbeit, die Haltung sich selbst und anderen gegenüber und das ganz normale Dasein. Input statt Output!

In den Gesprächen erzählen Hans-Ulrich Ender (vorher) und Beáta Nagy (nachher) über den Workshop, ihren Zugang durch die soziale (Theater-)Kunst und ihre Herangehensweise:

   Hans-Ulrich Ender                                                        Beáta Nagy

Großes Thema in den zwei Tagen: Wie können Werkstätten ihre Tätigkeiten langfristig auf sichere Beine stellen und zu ernsthaften Partnern in der kommunalen Planung und Verwaltung werden? Christoff Gäbler (Vorstand VOW e.V.) berichtete am Sonntag zur Entwicklung des Hebewerk e.V., das sich am Beispiel der österreichischen OTELOs (offene Technologielabore) orientiert hat.


Christoff Gäbler