update 2.0

16. November 2020 | von Christoff
Neues

Projekte haben immer Anfang und Ende. Aber steckt im Ende nicht auch ein neuer Anfang?

Fotodokumentation WS I

Explore geht weiter. Nach etlichen Entwicklungs-Workshops und Planungsrunden haben wir mit vielen Partner*innen gemeinsam ein Folgeprojekt entwickelt, einen umfassenden Antrag dazu geschrieben, eingereicht und … Tataaa … bewilligt bekommen. Die DROSOS-Stiftung findet unsere/eure Arbeit gut und ist -wie wir- davon überzeugt, dass Offene Werkstätten gerade für junge Leute Welten aufmachen können. Mehr als ein Jahr haben alle Beteiligten intensiv an dem Konzept gefeilt.

Die beiden Kernthemen des Folgeprojektes sind Organisationsentwicklung und Jugendarbeit. Für die Umsetzung dieser beiden Themen wurden die folgenden Ziele konkretisiert und formuliert:

Ziel 1: Eine tragfähige Organisationsstruktur des Verbundes Offene Werkstätten ist geschaffen, die den Verbund befähigt, als professioneller Partner mit anderen Organisationen und Vereinen kooperativ zusammenzuarbeiten. Der VOW wird als Dachverband und Interessensvertretung seiner Mitglieder intern und extern anerkannt. Die Arbeit des Vereins ist finanziell nachhaltig gesichert.

Ziel 2: Mehr offene Werkstätten etablieren Jugendbildungsangebote in ihren Einrichtungen. Die Angebote treffen die Bedarfe von jungen Menschen und sprechen auch schwer erreichbare Zielgruppen an. Die Werkstattleiter sind pädagogisch qualifiziert und ihre Organisationen so
strukturiert, dass sie Jugendbildungsangebote langfristig umsetzen und finanzieren können. Die Jugendlichen werden sowohl in ihren fachlichen Kompetenzen als auch in ihren Sozialkompetenzen (Selbstwirksamkeit, Eigenverantwortung, usw.) gestärkt. Die Arbeit in offenen Werkstätten gibt ihnen Orientierung für ihr bevorstehendes Erwachsenenleben.

Zur Erreichung des ersten Zieles wird eng mit einer Beraterfirma für Organisationsentwicklung zusammengearbeitet. Der zu erbringende Eigen- und Drittmittelanteil im Gesamtprojekt steigert sich jährlich. Die Voraussetzungen für eine dauerhafte Finanzierung der Arbeit des Verbundes nach Projektende werden geschaffen. Der Verbund entwickelt sich mit Hilfe des Projektes zu einer noch attraktiveren Dachorganisation für die bundesweit offenen Werkstätten.

Der Verbund -so die Idee- entwickelt sich mit Hilfe des Projektes zu einer noch attraktiveren Dachorganisation für Offene Werkstätten.Im zweiten Ziel wird die Zusammenarbeit mit -allen voran drei im Antrag als „Versuchslabore“ (später „Modellwerkstätten“)- offenen Werkstätten, intensiviert. Diese Modellwerkstätten sollten:

  • Interesse haben ihre Jugendarbeit auszubauen und haben bereits Programme und Erfahrung im Umgang mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen
  • möchten diese Jugendarbeit durch langfristige Finanzierung auf nachhaltige Beine stellen
  • wollen dies mit regionalen und überregionalen Kooperationspartnern (z.B. Jugendamt, Jobcenter etc.) erarbeiten und haben schon Kontakte zu diesen Einrichtungen
  • sind interessiert an das Einbeziehen von sozial- und theaterpädagogischen Ansätzen in die Kultur- und Bildungsarbeit mit Jugendlichen/ jungen Erwachsenen
  • wollen sich und ihre Organisation professionalisieren (z.B. Personalstellen schaffen, Integration einer Buchhaltung etc.)

Die Erkenntnisse aus dieser intensiven Zusammenarbeit mit den Modellwerkstätten werden durch den Verbund aufbereitet und Offenen Werkstätten und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zur Erreichung der beiden Projektziele geht der Verbund Offener Werkstätten eine enge und intensive Partnerschaft mit der Projektfabrik ein.

Die in Stufe 1 geplante Projektlaufzeit: 01.11.2020 bis 31.01.2024.

Habt ihr Interesse eine Modellwerkstatt zu werden? Ihr werdet hierzu über einen Zeitraum von knapp drei Jahren nicht nur finanziell unterstützt, sondern erhaltet eine Menge Know-How und weitere Ideen und Möglichkeiten Einnahmen für eure Werkstatt zu generieren. Wenn auf eure Werkstatt und euer Team die oben genannten Punkte zutreffen und sich eure Werkstatt in den östlichen Bundesländern befindet (Förderregion der Drosos-Stiftung), dann meldet euch zeitnah, spätestens jedoch bis 23.12.2020 bei

 

Christoff Gäbler

explore@offene-werkstaetten.org

mobil: 0157 -71421506