Pinguine mögen Himbeeren

Lerne den günstigsten Linux-Rechner der Welt kennen bei der 1. Makers-Night auf St.Pauli. Der Raspberry Pi ist vielleicht nicht der allerkleinste, sicher aber der preiswerteste Linux-Computer, der derzeit für Anwender erhältlich ist. Für knappe 39,-EUR bekommt man dafür seit Juni diesen Jahres einen vollständigen Rechner in Kreditkartengröße.

Steffen Voß, Blogger und Maker aus Kiel, hat ihn sich geholt und teilt mit uns seine Erfahrungen:

Wann: Donnerstag der 6. September, los geht’s um 19:30h
Wo: Fab Lab St.Pauli in der Werkstatt des Centro Sociale, Sternstr. 2
Was: Kurzer Vortrag mit anschließendem Erfahrungsaustausch

Der Eintritt ist frei, Kaltgetränke gibt es zum Unkostenbeitrag.

Was ist der Raspberry Pi?
Eine gehäuselose Platine mit 256 MByte RAM und einem System on a Chip (SoC), bestehend aus einem ARM11-Prozessorkern mit 700 MHz und dem Grafikprozessor Broadcom VideoCore IV.
Mit an Board sind:
- ein Klinke-Audio-Anschluss
- ein Composite-Ausgang mit RGB-Signal
- ein digitaler HDMI-Anschluss
- ein Ethernet-Port
- zwei USB-Anschlüsse

Das Betriebssystem wird per SD-Karte eingesteckt. Die Stromversorgung läuft via Micro–USB.

Entwickelt haben ihn Forscher des Computer Laboratory der University of Cambridge (UK). Ihre Idee: eine einfache Entwicklungsmaschine für erste Programmier-Versuche, mit der man ausprobieren kann, was mit einem Computer so alles geht. Der Pi unterstützt nicht nur populäre Sprachen wie Python, Perl und Ruby, sondern er lädt auch zum Experimentieren mit Elektronik-Projekten ein. Zudem gibt es schon eine lebhafte Community, die an verschiedenen Betriebssystemen arbeitet, um etwa den Raspberry Pi mit Arduino zu verheiraten oder zur Steuerung von Robotern zu nutzen.

Zur Original-Seite dieses Artikels