Holz- und Kunstwerkstatt des CDAD

Öffnungszeiten:
Mo - Fr 9:00 - 13:00
und nach Vereinbarung
cdad / club der aktiven depressiven
het kollektieftje / non-national & no-budget project
c.o. Erik Kreutzmann
Cloppenburger Strasse 35
26135 Oldenburg, Deutschland
info@papagena-musik.de
http://www.tuer-harfen.de
facebook.com/anete kreuzmann
0441 180 28 56 (tel. Büro)
0441 18 15 13 88 (Werkstatt)
0176 84 32 34 38 (mobil / O2 / Werkstatt)
Holz, Musik-und-Instrumente
Werkstätten
  • Experimentieren, Holz, Kunst / Malerei, Repair-Café, Reparieren, Schmuck, Stein, Textil
Kurse für
  • Erwachsene, Kinder/Jugendliche, Schule, Uni & Co
Zusätzl. Angebote
  • Artist in Residence, Ausstellungsflächen, Maschinen-/Werkzeugverleih, Praktika
Tags
  • harfe, holz, holzarbeiten, kantele, klavier, klavier reparieren, klavierstimmen, musikinstrument bauen, musikinstrument reparieren, sachen aus holz bauen, sachen aus holz reparieren, schwierige materialien für schmuck und kunst, türharfe

Beschreibung

Liebe Leute, wir haben eine kleine Holz- und Kunstwerkstatt mit kleinen Handmaschinen und einem grossen Holzlager einheimischer Hölzer, von natürlichen Standorten, d.h.: keine Zuchtware. Das Holz kommt direkt aus dem Wald, von der Wiese, oder aus dem Garten.

 Wir sind ein kleiner Haufen Psychiatrie-erfahrener Handwerker, die den CDAD / Club Der Aktiven Depressiven ins Leben gerufen haben, als Kollektiv. Wir möchten unsere Werkstatt als Produktions-Stätte für Eure selbstgemachten Sachen zur Verfügung stellen, die Ihr auch auf unserem Kollektiv-Stand in Dangast beim Alten Kurhaus ausstellen und / oder verkaufen könnt - wenn Ihr das möchtet . . .

. . . um auf diese Weise die Möglichkeiten kreativer Entfaltung und einfachste Regeln der Selbständigkeit zu vermitteln, die einem aus unserer eigener Erfahrung schnell abhanden kommen können, sprich "abgewöhnt" im krankheitsbetonten Verständnis für uns, was leider oft eine Sackgasse ist in dieser Gesellschaft, wenn man wie wir . . .

. . . ein wenig beschädigt, vom Stuhlbein bis zum Klavier? ;) Ja, natürlich könnt Ihr hier auch Sachen reparieren

Wir planen ausserdem einen Extra-Raum des entschleunigten Arbeitens in absoluter Stille für die ganz Schüchternen von uns (auf dem ganz grossen Dachboden vor Ort).

Alle reden von Geld. Wir reden von Armtum & Reichmut . . .

Und COmmonism (s. //Stadt der Commonisten / Neue urbane Räume des Do it yourself //, ein Buch von Andrea Baier / Christa Müller / Karin Werner, 2013 transcript Verlag

Jede/r/s, der die das sich angesprochen fühlt: einfach anrufen und vorbeikommen. Alle von uns geleistete Arbeit und / oder Material werden korrekt getauscht, am liebsten auf der Basis gegenseitiger Hilfe Eurer Wahl  z.B. in Form von Lebensmitteln oder in der Werkstatt - bloss kein Geld.

noch etwas:  1. eine psychische Beeinträchtigung ist keine Voraussetzung zur Nutzung unserer Werkstatt. 2. jeglicher Konsum oder Gebrauch von Alkohol, Drogen oder Psychopharmaka ist bei uns nicht erlaubt. (Tee, Kaffee und weiterer Nichtalkohol okay, Rauchen im Garten). Hier wird entweder clean gearbeitet oder gar nicht. Wir brauchen friedliche Freiheit bei der Arbeit: FRIEDOM - das ist Ursache, Grund und Basis unserer Arbeit (s. peaceful freedom in Pidgin-English bzw. zu hören im Song von Aretha Franklin: Think... freedom). Da wir jedoch Musik lieben, ist diese in jeder Form zugelassen, in Absprache zwecks Einverständnis mit allen Anwesenden, nach unserem Motto: one world - many peaces.

Duke Ellington im Film Anatomy Of A Murder von Otto Preminger                                                         

in puncto Nachhaltigkeit beziehen wir uns direkt auf die Grundsätze der Postwachstumsökonomie von Nico Paech / Oldenburg.

Ansprechpartner / Helfer Maschinen-Anleiter: Erik Kreutzmann, Klavier-und Cembalobauer