Abantu Kulturlabor

Adresse
Carl-Pulfrich-Str. 4
07745 Jena, Deutschland
Öffnungszeiten
http://kulturlabor-jena.space/zeiten-preise/
Kontakt

lernwelten@gmx.de
http://kulturlabor-jena.space
facebook.com/abantu.kulturlabor
Werkstätten
  • Drucken, Experimentieren, Holz, Medien, Reparieren, Textil
Kurse für
  • Erwachsene, Kinder/Jugendliche, Schule, Uni & Co
Zusätzl. Angebote
  • Café / Bar

Beschreibung

160m² Freiraum

 

TONSTUDIO, SIEB-, LINOL-, BUCHDRUCK, NÄH- UND HOLZWERKSTATT, EXPERIMENTARIUM, MALPARADIES, UPCYCLING, SKATEBOARD-DESIGN, GALERIE, BREAKDANCE, PLATTENBÖRSE, WORKSHOPS, PROJEKTE, SESSIONS, KINDERKURSE, FERIENANGEBOTE.

 

 

Die Stadt Jena wächst stetig und mit ihr auch der Bedarf an kulturellen Bildungsmöglichkeiten. Vielen aktiv Teilhabenden an der kreativen und kulturellen Szene in Jena fehlt es an Räumen und Möglichkeiten zur Entfaltung ihrer Potentiale und Realisierung ihrer Projekte. Wir haben 160m² Frei-Raum zum Partizipieren in Jena gefunden, nur 10 min. zu Fuß entfernt von der Innenstadt und mit super netten Nachbarn, nämlich den Betreibern der Boulderhalle PlanB.

 

Das Kulturlabor soll als zentraler Ort der Kommunikation und der offenen Lernanregung, als Lernort und Experimentierfeld soziokultureller Aktivitäten und Prozesse fungieren, an dem Menschen sich begegnen und ihr Wissen teilen können.

 

Wir möchten einerseits vernetzend wirken und bieten andererseits konkrete Möglichkeiten zum Erlernen von Arbeitstechniken im künstlerisch-kreativen Bereich an. Folgende Angebote sind für das laufende Jahr angedacht:

- Tonstudio/Medienwerkstatt: HipHop, Beatproducing, Disk Jocking, digitale Bildbearbeitung

-Druckwerkstatt: Linol-und Textildruck, Buchdruck, Siebdruck

-Holzwerkstatt: Skateboarddesign

-Nähwerkstatt: Upcycling, Nähen von Lieblings-Stofftieren und vieles mehr

-Experimentarium: Kettenreaktionsmaschinen, Konstruktion von Bumerangs und Blasrohren, LabView-gestützte Experimente

-Elektrotechnik: Vom Schaltkreis zum eigenen Verstärker

 

Darüber leisten wir Unterstützung für die Etablierung neuer Projekte - natürlich alles im Rahmen unserer Möglichkeiten!

Außerdem planen wir perspektivisch den Aufbau eines Bildungsnetzwerkes von Menschen, die ihr Wissen und ihre Ressourcen teilen möchten. Da kaum jemand das für viel Geld gekaufte Equipment aktiv nutzt, kann man sich besser Absprechen und gegenseitig Unterstützen. Zusammen mit der Bündelung von Menschen, die ihre Fähigkeiten und ihr Wissen an andere weitergeben wollen und ihrerseits neues Wissen und Fähigkeiten erlenen möchten, möglichst auf individuelle und unbürokratische Weise. Damit wollen wir Brücken schlagen für eine alternative Bildung außerhalb gewöhnlicher Wege wie Schule, Uni und Ausbildung.

 

Die Zielgruppe sind vor allem Menschen, die Freude daran haben, sich selbst auszuprobieren und neue Talente zu entwickeln. Das Alter spielt hierbei keine Rolle. Kulturschaffende und Kulturfreunde, Kinder und Jugendliche, aber auch Schulen oder Eltern mit Kindern sind eingeladen zum Verändern, Gestalten und Vernetzen.

 

Wir wollen mit und für die aktiv an der kreativen und kulturellen Szene in Jena Teilhabenden einen zentralen Raum schaffen, um Projekte zu realisieren, neues Interesse anzufeuern, sowie den Austausch und die Produktivität zu fördern. Insbesonders dieser Zielgruppe möchten wir einen Ort bieten, an dem sie sich frei und ohne Zwang weiterbilden können, um sowohl ihre Kompetenzen als auch die Jenaer Kultur zu bereichern!

 

Ein weiteres Ziel des Projektes sind die Integration und Partizipation junger Flüchtlinge in Jena.

 

Produktives Arbeiten mit dem Ziel eines Endproduktes und die öffentliche Präsentationen der Ergebnisse steigern das Selbstbewusst­sein insbesondere junger Menschen immens. Durch das praktische künstlerische Gestalten fördern wir ihr kreatives Potenzial. Von zentraler Bedeutung für ihren gesellschaftlichen Integrationsprozess in Schule und Beruf ist, dass sie sich partizipierend als "aktive Gestalter" wahrnehmen.

 

Mit dem Kulturlabor beabsichtigen wir, eine „Dialogkultur auf Augenhöhe“ zu fördern und somit gegenseitige Akzeptanz zu erreichen. Vorurteile werden dort abgebaut, wo ein direkter Kontakt zwischen der lokalen Bevölkerung und den hier lebenden Flüchtlingen besteht.