Die transformative Kraft der Maker

09. Januar 2017 | von Matthias Röder
Neues

Revolutionieren Makerspaces, FabLabs und RepairCafés die Güterproduktion?

Immer mehr Kreativköpfe, Bastler und Querdenker experimentieren mit dezentralen Produktionstechnologien, vom traditionellen Handwerk bis zu innovativem 3D-Druck. In einer neuen Kultur des gemeinsamen Produzierens zwischen Hobby und kommerzieller Verwertung arbeiten sie in Makerspaces, FabLabs, Hackerspaces oder RepairCafés – digital vernetzt und weitgehend ideologiefrei. Revolutioniert die Maker-Bewegung Wissensentwicklung und stoffliche Produktion?

Innovationsprozesse sind offen wie nie zuvor. Verschiedene Akteure unterstützen diese Entwicklung, um die Kreativität und das Wissen Vieler zu nutzen. Unternehmen legen technologisches Wissen offen und stellen Infrastrukturen zur Produktentwicklung bereit. Auf Basis frei zugänglicher Technologien gründen sich innovative Start-ups und gemeinwohlorientierte Initiativen.

Die Dezentralisierung der Produktion hat das Potenzial, Wirtschaft und Gesellschaft zu transformieren. Die Ausrufung von „Fab Cities“ oder „Maker Cities“ zeigt, was dies etwa für die städtische Entwicklung bedeuten kann. Auf der Tagung zeigen praktische Beispiele, welche Potenziale in den technischen und sozialen Innovationen der Maker liegen. Ziel der Tagung ist es, mit folgenden Fragen die transformative Kraft der Maker-Bewegung zu diskutieren:

►     Welche Wirkungen gehen von der Maker-Bewegung aus?
►     Welche gesellschaftspolitischen Ziele lassen sich in dieser Bewegung verwirklichen?
►     Welche (politischen) Instrumente sind geeignet, die erwünschten Effekte auf Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern?

Die Veranstaltung richtet sich an die Maker und ihre möglichen Verbündeten in Wirtschaft und Politik, in der Wissenschaft und in der Zivilgesellschaft.

Datum: Mittwoch, 1. März 2017, 10:00 - 18:00 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Veranstalter: Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)


Zur Original-Seite dieses Artikels