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Reparieren verbindet - Interview #3

06. Mai 2021 | von Astrid
Neues

Wer bist Du und in welcher Initiative/Werkstatt bist Du aktiv?

Frieder von der machBar in Potsdam.

Kannst Du euch kurz vorstellen?

Die machBar ist ein Projekt des Vereins Wissenschaftsladen Potsdam. Er betreibt auch das Schwesterprojekt bioPunk.kitchen, ein DIY Labor und mobiles Fab Lab für Citizien Science Forschungsprojekte.
2011 gegründet ist die offene Werkstatt machBar im soziokulturellen Zentrum freiLand beheimatet. Von Anfang an war sie Raum für Begegnungen, Austausch zu Technik und Gesellschaft, und bot niedrigschwelligen Zugang zu unterschiedlichsten Maschinen.
Vor Corona organisierten wir einmal monatlich ein Repair Cafe in der Potsdamer Stadt- und Landesbibliothek.

Wie setzt Ihr 3D-Druck für die Produktion von Ersatzteilen ein?

Wir veranstalten unsere Repaircafes meistens in der Potsdamer Stadt- und Landesbibliothek, die sich auf unser Betreiben 3D-Drucker und Scanner anschaffte. Vor Ort bieten wir parallel zu den Repair Cafes 3D-Drucker-Einführungen an. Wir laden die Leute aber auch ein, zu uns in die machBar zu kommen. Dort haben wir sechs unterschiedliche 3D-Drucker. Die Coronapandemie nutzten wir, um mehr Leute in CAD-Modelling-Software zu unterrichten.

Seit wann setzt Ihr 3D-Druck ein?

Seit 2012, wir hatten in der machBar mit dem RepRap einen der ersten “öffentlich” zugänglichen 3D-Drucker in Brandenburg.

Bitte nenne ein Beispiel, wo der 3D-Druck die Reparaturlösung war (Dein Lieblingsfall).

Wir haben viele schöne Fälle, z.B: Ersatzteile für Ikea-Regale, Griffe für Ergometer im Fitnesscenter, Passungen für Gleitlager, Ersatzrollen für einen Videorecorder, Reifen für Spielzeugautos.

Dein Tipp an andere Repair-Initiativen oder Offene Werkstätten?

Weniger arbeiten … einfach (mehr Repair Cafes) machen! :-D