Maker vs. Virus: Jetzt helfen!

19. April 2020 | von Max & Tom
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Foto: Sebastian Gabsch

Deutschlandweit stellen Freiwillige und Offene Werkstätten dringend benötigte Hilfsmittel her, wie Visiere oder Behelfsmasken. Gleichzeitig haben viele Werkstätten Probleme ihre Miete zu bezahlen. Unterstützen wir sie bei den anfallenden Kosten!

Es gibt gravierende Engpässe bei der Versorgung mit medizinischer Schutzausrüstung für Krankenhäuser, niedergelassener Ärzte und Pflegeeinrichtungen. Daraus resultiert eine massive Gefährdung ihrer Patienten sowie gerade derer, die tagtäglich versuchen die Corona-Pandemie im Zaum zu halten und unser Gesundheitssystem vor dem Kollaps zu bewahren.

Hunderte Freiwillige und Offene Werkstätten (FabLabs, Maker- und Hackerspaces) helfen durch die lokale Produktion behelfsmäßiger Alternativen, wie Visiere, Masken, Mund-Nase-Bedeckungen oder Ersatzteile. Sogenannte Faceshields - Visiere aus PLA und PET-Folie, mit 3D-gedruckter Kopf-Halterung - sollen beim Kontakt mit Patienten die Gefahr einer Tröpfcheninfektion reduzieren. Mit unermüdlichem Einsatz werden Netzwerke geknüpft, Plattformen und Hubs geschaffen, Bedarfe und Kapazitäten koordiniert, Materialien beschafft, produziert, verbessert und angepasst und sämtliche Logistik dafür aus dem Boden gestampft.

Das findest Du gut? Hilfe für Helfende!

Die Erzeugnisse werden kostenfrei abgegeben. Vielfach werden sämtliche Kosten aus privaten Mitteln gestemmt. Gleichzeitig sind etliche gemeinnützige Vereine selber durch wegfallenden Publikumsverkehr finanziell bedroht.

Der Verbund Offener Werkstätten e.V. hat ein Spendenkonto eingerichtet, um betroffene Werkstätten und Freiwillige unterstützen zu können.