#1 27.06.2011 11:39:21

Tom Hansing (Admin)
Administrator

Re: MANU trifft Kempodium

Fahrt nach Kempten, Austausch mit MANU

Am 28. Mai 2011 starten 9 Personen aus dem Manu nach Kempten ins Kempodium. Dort werden sie herzlich empfangen. Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei ihnen, dass sie uns ihre Zeit zur Verfügung gestellt haben.

Bei einem Rundgang durch die Werkstätten wurden schon viele unserer Fragen beantwortet und geklärt und ganz viele Anregungen gespeichert (oder aufgeschrieben!). Besonders gefallen hat uns die große Tischlerei, einige Jugendliche waren gerade dabei, Firmkreuze herzustellen, was auch bei uns eine Idee sein könnte.
Wegen der Arbeitssicherheit haben wir festgestellt, dass auch in Kempten –wie in München- ganz wenige Schilder da sind und die Eigenverantwortung der NutzerInnen vom Gesetz höher bewertet ist. Gleich ist in beiden Staaten, dass nur für Angestellte Richtlinien aufgestellt sind und so etwas wie Nutzer im Gesetzestext nicht vorkommt.

Bei einem Kaffeekränzchen gibt es anschließend eine Vorstellungsrunde, alle TeilnehmerInnen sind begeistert von Kennenlernen, Austausch und Gelegenheit dazu. Die Kemptner schwärmen noch von Bozen, und die Bozner sind begeistert vom Kempodium, auf jeden Fall gibt es Möglichkeiten, Neues kennenzulernen und zu erleben und netten Leuten zu begegnen.
Die Themen für den „geplanten“ Austausch waren:
Kinderangebote (z.B. Geburtstag, Welche Sparten, wie   beworben, welche Themen, Kosten, Inhalte, Organisation, Kinderzahl etc. )
Geburtstage gibt es im MANU auch, allerdings kosten sie um Einiges mehr und werden aus diesem Grund auch öfter abgesagt. Ich kalkuliere mit dem Preis, den uns die FA kostet + Material, auch die Mitgliedschaft, die vorgesehen ist, kommt für eine Gruppe von bis zu 6 Kindern auf 100 €, es gibt auch die Möglichkeit, mehrere FA zu buchen, wobei das ganze um die Kosten der FA (18€ die Stunde) höher sind. Kempodium hat die Kosten nicht gedeckt, (jeder zahlt 55 €), rechnet allerdings mit Werbeeffekt. Die Anzahl der Kinder ist bei uns in einer Werkstatt auf höchstens 5,6 begrenzt, im KP nimmt Fachfrau auch schon einmal 10 Kinder

Kurse (Anzahl, Saison, wie belegt, Kostenkalkulation, Werbung)
Das haben wir jetzt weniger besprochen, da gleich klar: das ist dasselbe. Ausschreibung, Kurs wird bei genügend Teilnehmern gemacht, Mindestteilnehmer zahlen die Fachkraft.

*Raummiete (Preis, Kaution etc.)
Raummieten haben wir besprochen, ist bei uns vom Gesetz nicht vorgesehen, zumindest als Verein nicht.
Regionale Entwicklung (Aktionen, Kooperationen etc.) Wir haben von der Saftpresse gesprochen und von den regionalen Produkten „von hier“, die vom Kempodium unterstützt werden. (und umgekehrt Produkte für Kinderferien sponsern)

Sicherheit (Kennzeichen von Gefahren, Konformität,
Eigenverantwortung etc. ) siehe schon oben

Hausfreunde / Mitglieder (Hintergrund, Werbung) die Hausfreunde wären bei uns unterstützende Mitglieder, Leute, die öfters kommen und Reduktion bei Nutzung erhalten gegen den Mitgliedsbeitrag in Kempten

Kaufhaus (gemeinsame Führung, Hintergrund, Kalkulation) die Ausgangssituation war ursprünglich der Protest gegen einen geplanten Verbrennungsofen, wobei die vorgeschlagene Alternative eine Werteinsel war, die von jedermann beliefert und für jedermann zum Abholen war. Dabei blieben immer noch (zu) viele Artikel übrig, zu schade zum Wegwerfen. Und so die Idee vom Kaufhaus: geschenkte Artikel werden bewertet, gelagert, verkauft. Das Kempodium erhoffte sich davon mehr Einkünfte als es bisher sind, aber es bleibt doch ein Gewinn und Zuschuss zur Tätigkeit in den Werkstätten.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen, das von einer Frau des Kempodiums liebevoll zubereitet worden ist, und einem Spaziergang und Besichtigung klang das Zusammensein harmonisch aus.

Monika Brugger

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