#1 24.01.2018 17:27:00

Tom Hansing (Admin)
Administrator

Leitfaden Haftungsrisiken - v1.0

Die Version v1.0 des Leitfadens zu Haftungsfragen Offener Werkstätten. Aus Urheberrechtsgründen ist das Dokument nur für Mitglieder des Verbund Offener Werkstätten e.V. zugänglich. Du bist in einer Werkstatt aktiv, die Mitglied im VOW e.V. ist UND bist auf dieser Plattform bereits registriert, dann kannst Du diesen Link aufrufen:

http://www.offene-werkstaetten.org/foru … php?id=130

Klappt nicht? Dann hast Du folgende Möglichkeiten:

1. Registriere Dich auf der Plattform (rechts oben) und assoziiere Dich der Werkstatt, in der Du aktiv bist. Schreibe eine Email an: info@offene-werkstaetten.org und teile mit, mit welcher Email-Adresse oder Namen Du dich angemeldet hast. Dann können Dir die entsprechenden Berechtigungen zur Einsicht dieses geschützten Mitgliederbereichs eingerichtet werden kann.

2. Das Werkstattprojekt, in dem Du aktiv bist, ist NICHT Mitglied im Verbund Offener Werkstätten e.V.? Dann überzeuge die Verantwortlichen, dass sich eine Mitgliedschaft lohnt. Damit eine Offene Werkstatt Mitglied im VOW e.V. sein kann, ist das Anlegen einer Profilseite erforderlich. Gibts die Profilseite...dann siehe 1.

cool

Fragen: Schreib eine Email an tom.hansing@anstiftung.de

Offline

#2 29.01.2018 16:28:37

Dirk Kannix
Mitglied

Re: Leitfaden Haftungsrisiken - v1.0

Vielen Dank!

Meine Fragen aus https://www.offene-werkstaetten.org/for … php?id=119 wurden somit beantwortet :-)

Ein Aspekt ist fuer mich aber noch von grossem Interesse:

Was ist mit der Haftung des Nutzers gegenueber der Werkstatt?
- beim Schweissen faengt die Bastelbude Feuer
- der suendhaft teure Fraeser bricht ab
- die Staatsanwaltschaft schaut wegen missbraeuchlicher Nutzung des Internets vorbei
- ...

Viele Gruesse aus Dinslaken, Dirk

Offline

#3 31.01.2018 23:11:04

Re: Leitfaden Haftungsrisiken - v1.0

Hallo allerseits,

Beim Thema "Einweisungen" ist es ein ziemlicher Aufwand, vernünftige Einweisungen zu erstellen (und dabei nichts zu vergessen). Besonders wichtig sind hier die Betriebsanweisungen -- typischerweise ein blau umrandetes A4-Blatt mit den wichtigsten Hinweisen, das die Eingewiesenen auch schriftlich bestätigen.  Von den Berufsgenossenschaften gibt es zwar manchmal Muster-Betriebsanweisungen, doch diese passen meinem Eindruck nach nicht wirklich auf die typische Anwendung in einer offenen Werkstatt.

Nehmen wir mal an, ich möchte eine Betriebsanweisung für eine Schleifmaschine erstellen, um letztlich den Vorgaben der Berufsgenossenschaft zu entsprechen:

Als Negativbeispiel möchte ich mal folgendes Dokument nennen, in dem so viele unwichtige(?) Kleinigkeiten genannt werden dass man am Ende garnicht mehr weiß, was eigentlich wichtig ist:
https://sifa.iuk-nrw.de/betriebsanweisu … ng_mit.pdf
Auch die nichtssagenden Warnhinweise darin sind sicherlich nicht didaktisch hilfreich: "Tragen Sie die erforderlichen Schutzausrüstungen" -- Ja was denn sonst, sonst wären sie nicht erforderlich. Da kann ich gleich noch "Bitte immer alles richtig machen" dazuschreiben...

Am anderen Ende des Spektrums sind dann Muster-Dokumente, die zwar gut verständlich sind, in denen aber auch ungefähr garnichts steht, so wie dieses hier:
https://www.sichere-schule.de/_docs/pdf/mba57.pdf

Das ist also alles nicht so hilfreich. Im Leitfaden steht nur recht abstrakt auf Seite 9 unten, dass ich ausreichende Sicherheitsvorkehrungen treffen muss.

Dazu nun die konkrete Frage: Angenommen, ich muss/möchte den Unfallverhütungsvorschriften genügen. Wie komme ich zu einer vernünftigen ("rechtlich wasserdichten") Betriebsanweisung? Bringt es wirklich einen rechtlichen Vorteil, wenn dort zig Kleinigkeiten aufgeführt werden, oder eher einen Nachteil wenn das Ding so lang ist dass man sich eh nicht mehr alles merkt? Umgekehrt, was ist wenn ich nur die x wichtigsten Gefahren und Regeln aufliste und die x+1-te dann eintritt?

(Bei all diesen Fragen würde ich von einem zeitgemäßen, handelsüblichen Gerät, z.B. einem Schleifgerät aus dem Baumarkt, ausgehen.)

Wäre es allgemein nicht sinnvoll, auf offene Werkstätten zugeschnittene Betriebsanweisungen zusammenzustellen und von irgendwo "absegnen" zu lassen?

Viele Grüße,

Max

Offline

#4 04.02.2018 21:38:43

Re: Leitfaden Haftungsrisiken - v1.0

Hallo Zusammen,

aus meiner Erfahrung wäre die Gefährdungsanalyse der richtige Weg. Diese stellt die eigentliche Grundlage einer Betriebsanweisung dar. In der GfA werden die Gefährdungen aufgenommen und bewertet. Somit erhältst Du die kritischen Gefährdungen, welche dann auch in einer BA aufgenommen werden können.
Ob BA‘en allgemeingültig für alle offen Werkstätten zusammengestellt werden können, sehe ich nur bedingt. Viele Punkte werden sicherlich identisch sein. Aber es wird,  z.B. je nach Ausstattungszustand, Unterschiede geben. Diese Unterschiede können jedoch andere Gefahren mit sich bringen. Natürlich würde die Möglichkeit bestehen, entsprechende Dokumente untereinander auszutauschen und bei Bedarf zu ergänzen. Das sollte vermutlich schon den Aufwand reduzieren.

Viele Grüße,
Torsten

Offline

Fußzeile des Forums

Powered by FluxBB