#1 14.05.2012 16:36:53

Tom Hansing (Admin)
Administrator

Lokale Bildungs- und Kompetenznetzwerke (Deadline: 31.05.2012)

<b>WETTBEWERB<b>

Lokale Bildungs- und Kompetenznetzwerke für Nachhaltigkeit - Eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Rats für Nachhaltige Entwicklung


www.bmbf.de/foerderungen/18428.php

Stichpunkte:

- BNE  (Bildung für nachhaltige Entwicklung) hat das Ziel, den Einzelnen beim Erwerb von Urteils- und Handlungsfähigkeit zu unterstützen, welche in lebensweltlichen Bezügen anwendbar sind, sodass flexibel zur Gestaltung der gesellschaftlichen Entwicklung beigetragen werden kann.

- lokale Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure im Bereich BNE durch Netzwerkbildung soll gefördert werden.

- Es werden sowohl bestehende lokale Bildungs- und Kompetenznetzwerke als auch die Etablierung neuer lokaler Bildungs- und Kompetenznetzwerke unterstützt.

- Gegenstand der Förderung sind konkrete Projekte der Bildungs- und Kompetenznetzwerke.
Durch den Wettbewerb sollen lokale Aktivitäten weiterentwickelt und gebündelt werden. So sollen Synergien und ein Transfer guter Praxis in die Breite gefördert werden.

- Der Wettbewerb hat (daher) den inhaltlichen Schwerpunkt "Innovative Technologien" (z. B. regenerative Energien, nachhaltige Mobilität, Reduktion des Ressourcenverbrauchs).

- Zuwendungsfähig sind sämtliche Ausgaben für die Etablierung, Erweiterung und Stärkung von lokalen Bildungsnetzwerken für Nachhaltigkeit und zur Umsetzung von BNE in allen Bildungsbereichen.

- Antragsberechtigt sind lokale Netzwerke (mindestens vier Partner), in denen sich Kommunen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen oder zivilgesellschaftliche Akteure (z. B. Umweltgruppen, Stadtteilgruppen, örtliche Bildungsträger, Kirchen, Kulturinitiativen) für eine Umsetzung von BNE engagieren.

- Unterschriebene Kooperationsvereinbarungen aller Partner sind der Antragsskizze beizufügen. Jeder Netzwerkpartner darf sich nur an einem Antrag zur Förderung eines Netzwerks beteiligen. Die Mittelverwaltung erfolgt im Fall einer Zuwendung durch den Antragssteller. Ein Antragsteller!

max. 35.000 € Fördersumme

Ein Projekt kann bis zu einem Jahr gefördert werden.

- Die Förderung erfolgt durch Zuwendungen, die im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Die Mittelverwendung hat gemäß dem förmlichen Förderantrag zu erfolgen.

<b>Stufe 1: Skizze bis spätestens 31. Mai 2012 16.00 Uhr (Posteingang) an:
Bundesministerium für Bildung und Forschung,
Referat 323 - Leistungsfähigkeit des Bildungswesens im internationalen Vergleich
Hannoversche Str. 28-30
10115 Berlin<b>

- Die Skizze ist in einfacher Ausfertigung als ungebundene Kopiervorlage sowie als ein zusammenhängendes Dokument im pdf- oder Microsoft Word-Format auf CD-ROM vorzulegen. Die Skizzen dürfen einen Umfang von max. 10 DIN A-4-Seiten nicht überschreiten. Einer Skizze kann ein Anhang von maximal 5 Seiten hinzugefügt werden. Die Schriftgröße muss Arial 11 und der Zeilenabstand einzeilig sein. Die Seitenränder müssen 2 cm betragen.

- Inhalt: fachlich beurteilbares Konzept und eine Finanzplanung mit dem voraussichtlichen Umfang der Ausgaben beinhalten. Im Konzept sollen die Ziele des Netzwerks, die Organisationsstruktur und das Arbeitsprogramm dargestellt werden. Die beschriebenen Tätigkeiten des Netzwerkes werden dabei als zu förderndes Projekt verstanden. Die Gliederung der Skizzen sollte die im Folgenden genannten Kapitel umfassen und auf die jeweils aufgeführten Themen eingehen:

1.    Überblick zum Projekt,
2.    Ziele des Projekts und Zusammenfassung der Projektbeschreibung,
3.    ausführliche Projektbeschreibung, Gesamtkonzept,
4.    Arbeitsprogramm mit Zeitplan,
5.    Finanzierungsplan mit dem voraussichtlichen Umfang der Ausgaben.

Die Skizzen werden von einer unabhängigen Jury bewertet. Entscheidend für die Förderung sind insbesondere folgende Punkte:

•    bei der Gründung neuer Netzwerke ein innovativer Ansatz, bei der Erweiterung von Netzwerken bzw. bei bestehenden Netzwerken der qualitative Mehrwert,
•    ein umfassender Ansatz von BNE,
•    Umsetzung des Schwerpunkthemas "Innovative Technologien",
•    Anknüpfung an die Ziele der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie,
•    Konsistenz des Konzeptes,
•    Einbettung in die lokalen Gegebenheiten,
•    Verankerung von BNE in lokalen Netzwerken,
•    Angemessenheit der Finanzierung,
•    langfristige Wirkung.

Netzwerke mit Partnern aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen (z. B. Kommunen, Bildungseinrichtungen, Bibliotheken, Unternehmen, zivilgesellschaftliche Akteure) werden bevorzugt.

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